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Hier finden Sie den Link zum aktuellen Festival:

REGENSBURGER KURZFILMWOCHE 2011

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Geschichte

Die REGENSBURGER KURZFILMWOCHE wurde 1994 vom Arbeitskreis Film Regensburg e.V. gegründet und findet seither im jährlichen Rhythmus statt. Was eher als kleines Experiment begann, hat sich inzwischen zu einer festen Einrichtung im Kulturleben der Donaustadt entwickelt. Zu Beginn fand das Festival in der Filmgalerie im Leeren Beutel statt. Schon im zweiten Jahr zeigte sich, dass die KURZFILMWOCHE viele begeisterte Filminteressierte in Regensburg findet und somit wurde eigens für den Festivalzeitraum ein weiterer Videoraum eingerichtet. Nach nur wenigen Jahren und immer mehr Kurzfilmen kam 1998 das Ostentorkino als weiterer Veranstaltungsort der KURZFILMWOCHE hinzu. Seit 2004 ist der aus dem improvisierten Videoraum hervorgegangene Wintergarten als renommiertes Festivalkino im Einsatz. Auch das Turmtheater und das Theater an der Uni haben schon als Austragungsort gedient. Allein der Anstieg an Kinos zeigt, wie die KURZFILMWOCHE Regensburg sich über die Jahre hinweg zu einem Publikumsmagnet entwickelt hat.

Bereits nach wenigen Jahren galt das Festival als eines DER Kulturereignisse der Oberpfalz. Während anfangs hauptsächlich in einem allgemeinen Programm Kurzfilme gezeigt wurden, sind es mittlerweile vier Wettbewerbskategorien und zahlreiche Sonderprogramme, die das Publikum begeistern. Der Internationale und Deutsche Wettbewerb sind die Schwerpunkte des Festivals. Hier werden jährlich mehrere tausend Filme eingereicht. Nach Sichtung der Gesamtmenge werden die Besten herausgepickt und auf die Wettbewerbe verteilt.

Nicht ganz so viele Einsendungen aber ebenso großes Interesse verzeichnet das Regionalfenster. Mit diesem Wettbewerb will die KURZFILMWOCHE vor allem die regionale Filmindustrie ankurbeln und auch kleinen Regisseuren eine Möglichkeit bieten, ihr Können auf der großen Leinwand zu zeigen.

Die Sieger der einzelnen Wettbewerbe werden von den jeweiligen Jurys gekürt. Besonders erwähnenswert ist die Jury der Jungen, welche schon seit der ersten KURZFILMWOCHE den Preis der Stadt Regensburg vergibt.

Neben den Wettbewerben gibt es diverse Sonderprogramme: U.a. setzt sich die KURZFILMWOCHE jedes Jahr mit einem spezifischen Thema auseinander, anhand dessen dem Besucher ein kleiner Einblick in die Geschichte des kurzen Films ermöglicht wird.

Seit der ersten Stunde dabei ist wenigstens eine Werkschau eines international bekannten Regisseurs. Diese stellt eine Auswahl seiner Arbeiten vor und gibt die Gelegenheit für Filmgespräche zwischen Publikum und Regisseur.

Nicht nur das Kurzfilmwissen der erwachsenen Zuschauer wird erweitert, auch Kinder und Jugendliche haben in dem dichten Programm ihren festen Platz. So gibt es schon seit der Geburtsstunde der KURZFILMWOCHE Regensburg ein Kinderprogramm. Im Jahre 2006 wurde dieser Programmpunkt auf die Jugend ausgeweitet. Seither besuchen Schulklassen ab der 8. Jahrgangstufe das Festival. Die Schüler haben im Anschluss an die gesehenen Kurzfilme u.a. die Möglichkeit eine von einem Medienpädagogen geleitete Diskussionen zu führen.

Ein Höhepunkt und Publikumsrenner der REGENSBURGER KURZFILMWOCHE sind die 1999 eingeführten „Plattenfilme“. Damit wurde eine lang gehegte Idee in die Realität umgesetzt. Regensburger DJs vertonen vor Ort Stummfilme und bereichern somit die lebendige DJ- und Musikerszene in Regensburg. Das Interesse an der Kategorie „Plattenfilme“ steigt immer weiter. Zunehmend haben daher in den letzten Jahren auch national und international bekannte DJs aufgelegt.

Im Jahr 2000 wurde ein weiteres Programm ins Leben gerufen: „Cinema Mi Amor“. Hier gibt es Liebeserklärungen an den kurzen Film in Form eines mit dem Herzen komponierten kleinen Programms aus Kurzfilmen zu sehen - Kurzfilmen, die den Ursprung und die Permanenz ihrer Liebe demonstrieren, Kurzfilmen, die jene überwältigende Momente und Elemente vorführen, die sie einst „schwach“ werden ließen und die sie immer noch berühren.

Dank der Sponsoren ist es möglich, ein so vielseitiges Programm anzubieten. Neben diesem Filmangebot dürfen auf keinen Fall rege Gespräche, gute Stimmung und einmalige Feiern fehlen. Dafür sorgen u.a. das Kurzfilmwochencafé im Leeren Beutel und die Kinokneipe direkt hinter dem Ostentorkino, die während dieser Zeit zum Festivalclub wird. Mit einem beheizten Zelt als Anbau ist genug Platz, um sich jeden Abend der guten Stimmung bei Themenpartys mit DJs hinzugeben. Auch wenn die Augen müde sind, seinen Schlaf findet man meist erst nach den entspannten „After-Cinema-Partys“.

Ein weiteres Highlight ist die Zündfunk-Party, bei der man sich mit Freunden trifft und die laut Zündfunk-DJs Achim Bogdahn und Roderich Fabian zu einer der besten Partys Bayerns gehört.